Partner von






 Bestseller

 Rubriken

   Computer+Internet
   Wirtschaft+Geld
   Wissen+Lernen
   Essen+Trinken
   Kunst+Kultur
   Belletristik
   Freizeit+Hobby
   Reise+Sprachen
   Gesundh.+Lebenshilfe
   Manga+Kinderbuch

 Suche

 Gästebuch

 Links

 F.A.Q.

 Über uns

 Eldoro.de
  das Bücher-Eldorado


lesewelt.de
 Home  Bestseller  Rubriken  Forum  Gästebuch  Links  Über uns
Rubriken > Bestseller + Zeitgeschehen > Biographien >
Rudolf Augstein
vergrössern
Jochen Bölsche (Hrsg.)

Rudolf Augstein - Schreiben, was ist

Kommentare - Gespräche - Vorträge

(Hardcover, Spiegel / DVA, 352 Seiten, 2003)

Preis: 24,90 EUR
jetzt bei Amazon.de bestellen gebraucht bei Abebooks bestellen

bei Amazon.de bestellenbei Amazon.de bestellen

als gebrauchtes Buch bestellen

Fazit:

Kritik fängt mit dem Blick in den Spiegel an - und mit jenem in den SPIEGEL.
(die Redaktion)

bei Amazon.de bestellen

Von und über Augstein:

Jesus Menschensohn
(12,50 EUR)


Ein gewisses Doppelleben
(10,00 EUR)


Ein Leben für Deutschland
(24,90 EUR)




Link zum Verlag:

DVA

Rudolf Augstein war ein ausgezeichneter Journalist. Nicht nur das Bundesverdienstkreuz, die Ehrendoktorwürde einer englischen Kleinstadt oder den Zuspruch des "World Press Freedom Hero" trugen dazu bei.
Vor allem als SPIEGEL-Chefredakteur hat er einen direkten politischen Beitrag geleistet - das kostete ihn 1962 für 100 Tage die Freiheit. Es sei ihm zu verdanken, dass Fr. J. Strauss nie Bundeskanzler wurde. Mit Adenauer versöhnte er sich.

Die Spiegel-Affaire hat das freie und unabhängige Presseorgan nur noch gestärkt und für öffentlichen Protest gesorgt. Sein Verdienst ist also die heutige Meinungsfreiheit in Deutschland, die man erst mit dem Ende von Adenauers Nachkriegs-Ära akzeptierte.

Der biographische Band bietet auch zwei Fototeile von der Kindheit bis zur Ruhmzeit, umrahmt von Interviews von und mit Augstein, aber auch Kommentaren und Berichten zur Lage der Nation. So kritisiert Augstein kurz vor seinem Tod (am 7. Nov. 2002) die amerikanische Irak-Politik.

Er schreibt, was ist und was war! Und zwar teilweise wirklich zynisch. Auf die Frage eines ZEIT-Redakteurs, ob Augstein sich sein Leben ohne Frauen vorstellen kann, antwortet er: "Ich kann doch nicht sagen, dass ich gern ficken möchte, oder wollen Sie das jetzt hören?"

Durch das seit der Spiegel-Affaire gewachsene Ansehen des Blattes, kam der Gründer des SPIEGEL in den Genuss von Interviews mit Gorbatschow, Breschnew, Kissinger, Solchenizyn, Walser, Erhard, Jaspers, Heidegger, Bloch, Muhammad Ali, Brandt u.a. Seit 1988 gibt es Spiegel-TV, trotzdem glaubt Augstein, dass die Reizüberflutung uns irgendwann schadet. Man könne nichts gegen diese ,allgemeine Gefahr' tun, so Augstein im Interview mit Nachwuchsjournalisten des SPIEGEL. Das Wort verliert an Kraft!

Nach 79 erfolgreichen Jahren und vier Ehen, einem Sohn der zur Tochter wurde, sowie drei weiteren Kindern und dem Rückblick als Bundestagsabgeordneter der FDP kann man ihm wirklich ein Leben für den Journalismus nachsagen. Mit Brillanz vermochte er es Texte zu schreiben - manchmal unter dem Pseudonym ,Jens Daniel'. Jedenfalls ist der SPIEGEL unter Augsteins Führung nicht mit Antiwerbung groß geworden, wie der STERN mit dem Skandal der gefälschten Hitlertagebücher.

Das Buch über den einflussreichsten Journalisten der letzten 50 Jahre vereint sein Vermächtnis, seine Moral, und bietet sogleich Einblick in die Geschichte der deutschen Republik.
Dem chronologisch gegliederten Band ist ein Vorwort von Stefan Aust, ein Essay von Jürgen Leinemann und ein Nachwort des Herausgebers beigefügt.

Robert Assmann

(Copyright © 2004 lesewelt.de)


[Home] [Bestseller] [Rubriken] [Suche] [Gästebuch] [Links] [Über uns] [Kontakt]

Copyright © 1999 - 2004 All Rights Reserved. Alle Rechte vorbehalten Torsten Latussek. E-Mail Webmaster