Fazit:
Ein Bildband der auch sprechen kann - vor allem über Gott und den Wecker. |
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"Politisch nicht correct - Konstantin Wecker im Gespräch" war
nach der abgeschlossenen und überaus erfolgreichen Konstantin
Wecker Deutschlandtournee Anfang 2002 erschienen.
Dieser schön ausgestaltete Band beweist umso mehr, dass
Konstantin Wecker ein begehrter Interview-Partner war und verdeutlicht
noch eher die Kontraste, die Wecker aus biographischer Sicht
durchlaufen hat. Seit 1978 wurden Zitate eingearbeitet und mit
aussagekräftigen s/w-Fotos kombiniert.
Philosophisch ist das Buch nicht nur wegen seiner politischen
Unkorrektheit: Wecker redet im vorliegenden Band über Modetorheiten,
Liebe, Medien, Zeitgeschehen, Tod, Kunst, Religion oder eben
doch Politik.
Die großen Menschheitsthemen kritisiert er auf eine listig-charmante
unverwechselbare Weise. Dabei zeigt er sich auch mal von der
verwundbaren Seite - einer aus meiner Sicht korrekt dargebotenen
Wahrheit.
Politik ist sowieso globaler als eine polarisierende Philosophie
des Herzens.
Bei der Fülle des archivierten Materials mussten die Interviews
natürlich gekürzt werden - hierbei sollen die Auszüge
als Aphorismen stehen.
Hier und da ein Songtext hätte die "Maximen und Reflektionen"
vielleicht noch bereichert, allerdings sollte ein Konstantin-Wecker-Lesebuch
seinen lyrischen und essayistischen Schriften nicht nachstehen.
(Robert Assmann für lesewelt.de)
Zur Eröffnung der "if designausstellung" und der "CEBIT",
wurde das Buch mit dem renommierten "if design award 2002"
ausgezeichnet.
Günter
Bauch, 1949 in München geb., hat wie Konstantin Wecker
das Münchner Wilhelmgymnasium besucht. Als Fahrer, Roadie
und Lichttechniker seit Konstantins Karrierebeginn (frühe
70er Jahre) immer mit dabei. In den 80er und 90er Jahren auf
den großen Tourneen Konstantins als Tourneebegleiter und
-fahrer tätig
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© 2004 lesewelt.de)
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