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Rubriken > Belletristik + Zeitgeschehen > Biographien >
Hitler und die Frauen
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Guido Knopp

Hitlers Frauen
und Marlene


(Taschenbuch, Goldmann, 447 Seiten, 2003)

Preis: 11,90 EUR
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Fazit:

"Zeitgeschichte kann spannender sein als jeder Krimi." (Guido Knopp)

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Link zum Verlag:

Goldmann

Hitlers Frauen wollten sich vielleicht nicht unglücklich machen oder gar seinetwegen umbringen, doch zog sie die Massenhysterie an. So auch Hitlers Nichte Geli Raubahl oder die englische Braune, seine ausländische Verehrerin Unity (Valkyrie) Mitford, die sich nach Kriegsbeginn in den Kopf schoss, aber erst Jahre danach an den Folgen verstarb.
Riefenstahl beteuert zwar, dass sie nur ganze 7 Monate für Hitler gearbeitet hat, doch machen ihr Filme, wie "Triumph des Willens", über den Reichsparteitag, sowie "Tiefland", in dem Sinti und Roma als Zwangsarbeiter zu Statisten verpflichtet wurden, zu schaffen. Sie habe nur die "Realität mit künstlerischen Mitteln abgebildet".

Es gab allerdings auch Frauen gegen Hitler, die dem Bann widerstehen konnten, und zwar v.a. Marlene "The Kraut" Dietrich, die in der US-Army als Truppenbetreuerin das Propaganda-Pendant zu Leni Riefenstahl bildete, indem sie für Kriegsanleihen warb.

Das Blatt schien sich, nachdem Astronomen es voraussagten, Mitte April 1945 zu wenden, und zwar mit dem Tod Theodor Roosevelts. Nachdem der erhoffte Rückschlag jedoch nicht einsetzte und Hitler fluchte, dass er "nur von Idioten umgeben" sei, rieten ihm alle (außer Goebbels) die Flucht zu ergreifen.
Eva Braun stand ihm dennoch bis zum bitteren Kopfschuss treu zur Seite, das erste mal gegen seinen Willen, denn sie wollte nicht in das schutzbietende Salzkammergut.
    Bevor sie sich mit dieser nach Bittermandelöl duftenden Blausäure, zum dritten Versuch und nun erfolgreich, das Leben nahm, verriet sie ihren Schwager. Der wollte flüchten, aber wurde letztlich kurz vor Kriegsende hingerichtet, so wie sich Hitler später am 30. April 1945 in die Schläfe schoß.
Das Paar, er mit Deutschland verheiratet, am Tag seiner Hochzeit ein Testament schreibend, und die im Goldkäfig eingesperrte Gattin Eva, zum Hitler hoch jauchzend - zu Tode betrübt, wurde alsbald verbrannt.

Einmal, als sie ihren Mann im Führerbunker zu jeder Tageszeit bewundern konnte, meinte Eva Hitler eher betrübt darüber dass "er doch ganz anders sein", ihr nur noch seine vegetarische Kost empfahl und stets von Hunden sprach. Die gelernte Fotografin war wohl der "wie Wachs"-fügige und ihren Stil nachahmende Ersatz für Geli Raubahl.

In Knopps neuem Buch wird aber auch von der Gefolgsfrau Magda Goebbels, der alsbald toten Muse Winifred Wagner und der schwedischen Sängerin Zarah Leander geschrieben.
Mit dem außergewöhnlichen Mix aus Gefolgsfrauen und einer Gegnerin Hitlers stellt dieser Band eine recht umfassende Meinungsbildung, ein Psychogramm der Frauen des Dritten Reiches dar.

Guido Knopp schreibt in diesem, wie auch in vorangegangenen Veröffentlichungen über Hitler, einfach und erzählerisch. Die Komponenten von zwischengeschlechtlichen Beziehungen besonderer Art und eines in der Öffentlichkeit um Diskretion erpichten Diktators versetzten Knopp in die Lage eines Schriftstellers, der zwischen Geschichtswissenschaft und interessantem Erzählstil einen kompakten Themenüberblick bietet und diesen mit Briefzitaten und Bildern gekonnt kombiniert.

Robert Assmann

(Copyright © 2004 lesewelt.de)


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