Fazit:
Freundschaft aus easy-living, Sex, Verlust, Liebe, Mitleid
oder Ehrgeiz - kurz, es gibt viele Arten, die hier dargestellt
werden. |
|
Von der griechisch-römischen Antike bis in die jüngste Gegenwart
reichen die philosophischen Reflexionen zum Thema Freundschaft.
Die Philosophie der Griechen definiert Freundschaft als eine
der höchsten Tugenden.
In der christlichen Moraltheologie wird Freundschaft zum Inbegriff
der Liebe zu Gott und in der Renaissance zum Modell friedlichen
Kommunizierens unter Gelehrten.
Im 18. Jahrhundert werden Individualismus und Egoismus mit der
Notwendigkeit eines geregelten Miteinanders versöhnt.
Gegenstand von Aphorismen wird sie bei Schopenhauer und natürlich
bei Nietzsche, der sie von der christlichen Nächstenliebe emanzipiert.
Heute erscheint Freundschaft als Grundsubstanz einer neuen Kultur
der Geselligkeit, die sich gegen eine bloße rationalistische
Organisation der Gesellschaft wendet.
Dieses Studienbuch eröffnet einen Einblick in die aktuelle Diskussion
und gibt einen Überblick über die Geschichte der »Philosophie
der Freundschaft«.
(Copyright © 2000 Reclam)
|