Fazit:
Dschungel-Life - Anarchismus pur! |
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Wer hat nicht schon einmal mit dem Gedanken gespielt, einen Abenteuerurlaub im tiefsten Dschungel zu erleben, wilde Tiere zu beobachten und exotische Pflanzen zu entdecken? Im Kongo des afrikanischen Urwald beispielsweise, vorausgesetzt, man hat nichts gegen Rebellen und Militärs, die sich seit Jahren bekriegen.
Lewis Burke denkt jedenfalls nicht an Urlaub, auch nicht an Krieg, als er per Flugzeug zu eben dieser Region aufbricht.
Er verweilt dann doch lieber in Gredanken bei seiner Frau, die ihn verlassen hat und bei seinem blinden Sohn, mit dessen Behinderung er irgendwie überhaupt nicht klarkommt. Und natürlich an Coke - schließlich soll er ja als Handelsvertreter, einen Posten in diesem Gebiet errichten.
Als das Flugzeug auf einer verlassenen Rollbrahn mitten im Urlaub notlanden muss und die vermeintlichen Retter sich als Geiselnehmer entpuppen, nutzt Lewis einen Moment als Flucht - nur mit einem Buch bewaffnet. Da dies aber nun kein Abenteuerurlaub mit Reiseführer ist, stößt Burke sehr bald an seine körperlichen und geistigen Grenzen.
Dass das Buch an dieser Stelle nicht schon zu Ende ist, verdanken wir einem kleinen schwarzen Jungen, der einen "Weißen" für ein wertvolles Gut hält und so den Funken Leben in Lewis am Leben erhält.
Während Sie mit den beiden und ihren Abenteuern mitfiebern, macht sich seine Frau samt Sohn und dem Beistand eines Zeitungsreporters auf in den Dschungel um ihren Mann zu finden, denn die Liebe schafft ja bekanntlich (fast) alles.
Ob diese kleine Familie wieder zu einander findet, müssen Sie selbst nachlesen, aber keine Sorge, dass es lange dauern könnte. Sie werden diesen Roman regelrecht verschlingen.
Jana Schultz für lesewelt.de
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