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Rubriken > Belletristik + Zeitgeschichte > Zeitgeschichte >
Tyrannei der Gene
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Werner Bartens

Die Tyrannei der Gene
Wie die Gentechnik unser Denken verändert

(gebunden, 284 Seiten, Blessing Verlag, 1999)

Preis: 19,43 EUR
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Fazit:

Wie weit ist Genmanipulation schon selbstverständlich? - der Autor äußert Skepsis zur derzeitigen Situation.

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Link zum Verlag:

Blessing Verlag

Die Entwicklung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften in den letzten Jahren hat einiges deutlich gezeigt: die Gentechnik greift massiv ins Leben ein und verändert es. Sie schafft Tatsachen.

Die zahlreichen Neuerungen aus den Genlabors - man denke an geklonte Schafe, an floureszierende Mäuse oder an Anti-Matsch-Tomaten - zwingen uns bisherige Vorstellungen von der Normalität gewisser Vorgänge in der Natur zu überdenken.

Die durch die Gentechnik aufgeworfenen Fragen sind nicht nur von theoretischem Interesse, sie erfordern vielmehr eine konkrete Auseinandersetzung. Aber selbst wer sich keine Meinung bilden mag, kommt nicht umhin, Alltagsbeschwerden zu treffen, bei denen die Gentechnik eine Rolle spielt.
Schwangere werden von Ärzten auf die Möglichkeiten der pränatalen Gendiagnostik hingewiesen, Konsumenten sind mit dem Angebot genbehandelter Lebensmittel konfrontiert, Zuckerkranke werden vor die Wahl gestellt, sich gentechnisches oder konventionell hergestelltes Insulin zu spritzen.

Bei vielen Kritikern der Gentechnik ist aus pauschaler Ablehnung eine pragmatische Abschätzung geworden, und ehedem glühende Befürworter dieses neuen Wissenschaftszweiges sehen nicht mehr nur die Chancen, sondern auch die Risiken.
Werner Bartens macht deutlich, was bereits alles möglich ist, aber auch, welche Schwierigkeiten, überzogene Erwartungen und falsche Prophezeiungen sich hinter manchem Projekt verbergen.

Es ist nicht zu verleugnen, daß die Gentechnik immer nachhaltiger in unser Leben eingreift und es verändert: Gene aus Tiefseefischen werden in Kartoffeln eingepflanzt, um diese unempfindlich gegen Kälte zu machen; Untersuchungen an Embryonen erleichtern den Weg zur Entscheidung, krankes oder behindertes Leben vor der Geburt zu beenden; Mikroben werden genmanipuliert, damit sie nach Tanker-Havarien ausgeflossenes Erdöl fressen können. Und immer häufiger erfährt die Öffentlichkeit von gefährlichen Versuchen verantwortungsloser Wissenschaftler, Menschen zu klonen.

Der Autor, selbst einige Jahre in der Grundlagenforschung tätig, zeigt, wie weit die Genmanipulation bereits zur puren Selbstverständlichkeit geworden ist, und äußert seine Skepsis, ob es überhaupt noch eine realistische Möglichkeit gibt, sie unter Kontrolle zu halten.
  (© 1999 Blessing Verlag)

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