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Rubriken > Belletristik + Zeitgesch. > Zeitgeschichte >
Dinge, die wir vermissen werden
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Frank Quilitzsch

Dinge, die wir vermissen werden
vom Teppichklopfer bis zum Liebesbrief

(Gebunden, Kiepenheuer, 208 Seiten, 2002)

Preis: 16,50 EUR
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Fazit:

...vielleicht auch Dinge, die wir vergessen werden oder gerade vergegenwärtigen müssen.

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Link zum Verlag:

Kiepenheuer


"Ein jegliches hat seine Zeit. Nicht nur Tiere und Pflanzen sterben aus. Auch Gegenstände gehen verloren. Eines Tages sind sie verschwunden, unbemerkt und unwiederbringlich. Gestern noch hatte man sie zur Hand, morgen schon sind sie nicht mal mehr im Kopf... wie steht es um die Krawattennadel, den Manschettenknopf, die Hosenklammer, die Bartbinde und das Haarnetz? Alles noch in der Kommode? Oder vielleicht doch schon verlegt und verbannt - aus den Augen, aus dem Sinn?"

Der Autor und sein Illustrator NEL erinnern in ihrem Buch an Dinge, die sie vermissen werden - all jene vom Vergessen und Verschwinden bedrohten Gegenstände, die vor wenigen Jahren noch typische Bestandteile unseres Alltags waren, derzeit jedoch zunehmend durch technische Innovationen und sozialen Wandel verdrängt werden.
Man erinnere sich an die vielen elektrischen Küchenhelfer, die einem, wie im Zwergenland, im Handumdrehen die Arbeit verkürzen und unumständlicher machen (sollen).

Augenzwinkernd ruft uns Quilitzsch wieder das Einmachglas ins Gedächtnis, erzählt vom nostalgischen Knistern der Schallplatte und den eigentümlichen Reizen eines handgeschriebenen und postalisch versendeten Liebesbriefes.
Mit heiterer Wehmut denkt er zurück an das rhythmische Klappern der Schreibmaschine oder die hölzerne Kaffeemühle, welche noch heute dort, wo sie zur Anwendung kommt, den unnachahmlichen Duft gerösteter Kaffeebohnen verströmt.

Quilitzsch gelingt ein sympathischer Rückblick auf eine Fülle altvertrauter Utensilien und scheinbar entfallener Details vergangener Tage. Das soll nicht heißen, dass nur ältere Jahrgänge in seinen Worten schwelgen können, vielmehr doch junge aufgeschlossene Leute vielleicht Gefallen an diesen Antiquitäten finden. Man lebt schließlich für den traditionellen Kanon seiner Gesellschaft.

Die vorgestellten Dinge sind dennoch mehr als bloße Erinnerungen. Es ist auch eine Dokumentation der vielfältigen materiellen und gesellschaftlichen Veränderungen unserer Kultur, die wir bestimmt nicht vergessen wollen. Und wem die "Dinge" egal sind, der wird den Schreibstil lieben, denn Quilitzsch erinert sich nicht nur an Großmutter, sondern auch an Zeiten vor seiner Geburt - alle Achtung!
Dazu bringt der Illustrator NEL durchaus rührende bis witzige mehrfarbige Bilder mit in diese Sammlung ein.
(Robert Assmann für lesewelt.de)


Frank Quilitzsch ist 1957 in Halle geboren, studierte Germanistik, später war er als Lektor für deutsche Sprache und Literatur in Syrien und China. Nun ist er Kulturredakteur der "Thüringischen Landeszeitung" in Weimar. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. Erzählungen, Kalendergeschichten, literarische Reportagen gehen auf sein Konto.

Nel ist 1958 in Bukarest geboren, studierte Gebrauchsdesign in Halle und ist nun freier Cartoonist in Erfurt.

(Copyright © 2004 lesewelt.de)


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