Fazit:
Eleganter, witziger und spannender Roman über die
Liebe zum Leben, zur Kunst und zum Besitz, was nicht
nur den Helden in Atem hält. |
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Ein Cottage, irgendwo nördlich von London: Martin Clay,
ein dilettierender Kunsthistoriker, stößt bei der
Entrümpelung des nachbarschaftlichen Dachbodens auf ein
Bild, das er für einen verschollenen Bruegel hält.
Er beginnt - im Geheimen - nach Beweisen für seine Vermutungen
zu forschen, wobei ihm Laura, des Nachbars attraktive junge
Frau, ihm eine überaus große Hilfsbereitschaft an
den Tag legt.
Doch je weiter Martins Forschungen gedeihen und je konkreter
seine Pläne in Bezug auf das rätselhafte Gemälde
werden, desto mehr verstrickt er sich in waghalsige Machenschaften
und wilde Spekulationen. Aber wer weiß - manchmal kommt
gerade das Unwahrscheinlichste, das Abenteuerlichste der Wahrheit
am nächsten.
Dies ist ein kriminalistischer Kunstroman mit doppeltem Boden,
denn er entführt uns in ein fernes Jahrhundert zu einem
Maler, der zu den rätselhaftesten Künstlern aller
Zeiten gehört, wie zu modernen Menschen mit ihren heutigen
Problemen.
Michael Frayn, geboren 1933 in London, studierte Philosophie
in Cambridge und war Reporter und Kolumnist beim Guardian und
beim Observer.
(Copyright © 1999 Carl Hanser Verlag)
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