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Rubriken > Belletristik > Romane >
Der Glaspalast
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Günter Grass

Im Krebsgang

(gebundenes Buch, Steidl, 606 Seiten, 2001)

Preis: 18,00 EUR
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Fazit:

Geschichte muss sein!

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Link zum Verlag:

Steidl


Ein Journalist schreibt an seiner eigenen Geschichte - weiß es aber anfangs nicht. Ziemlich lustlos macht er sich an die Recherche und findet im Internet einen Beginn der Story, die immer spannender zu werden scheint.

Auslöser dafür ist die Historie der 1945 gesunkenen Wilhelm Gustloff, während deren Untergang er zeitgleich mit eigentlich typischen Babyschreien eines Neugeborenen auf die Welt kam. Grass hat diese Urlaute besonders geschickt verknüpft mit den wohl verborgenen Todesschreien der ums Überleben kämpfenden Passagiere.

Mir scheint, er wollte nicht diese titanic-ähnlichen Horrorszenarien beschreiben - darüber gibt es genug Bücher. Und wenn ich ehrlich bin, hat Grass es wieder einmal geschafft, mir ein Rückenkräuseln zu bescheren. Man erinnere sich an die glaszerfetzenden Schreie aus der Blechtrommel - typisch Oskar-Manier, diese unbeschreiblichen Momente, die wohl nur der Literatur-Nobelpreisträger Grass so emotional umschreiben kann.
Ja, ein Schrei, den man nicht so schnell aus dem Ohr bekommt und welcher eben gerade die vielen Nullen aus den Statistiken, in Aussage des Todes, verkörpern soll.

Schade, dass unser Journalist lieber ein anderes Baby gewesen wäre, nämlich das einzig überlebend geborgene aus dem letzten Rettungsboot der "Gustloff". Das Kind wurde später in der Zone als Held der Arbeit gefeiert, das von Sowjethelden gerettet wurde.

Der fließende Szenenwechsel mit Brückenschlägen zwischen russischen Torpedo-U-Boot, der "Gustloff", herbeieilenden Schiffen, den Gedanken des kleinen Pokriefke und seiner gebärenden Mutter, die den letzten Lebensschimmer der "Gustloff", das kurze Aufblitzen der Lichttechnik vor dem Untergang in der Danziger Bucht, nicht mitbekam. Dies lässt wieder Assoziationen der Kluft zwischen Leben und Tod, vor allem in bezug zur Flucht der Ostpreußen und den verwundeten deutschen Frontsoldaten zu. (Robert Assmann für lesewelt.de)


Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte dann Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. 1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman "Die Blechtrommel". 1999 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Grass lebt in der Nähe von Lübeck.
(Copyright © 2004 lesewelt.de)


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