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Rubriken > Belletristik > Romane >
U-Bahn-Roman
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Geoff Ryman

"253"
Der U-Bahn-Roman


(Klappenbroschur, DTV Verlag, 351 Seiten, 2000)

Preis: 14,50 EUR
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Fazit:

Geoff Rymans innovatives literarisches Spiel avancierte in Großbritannien zu einem Kultbuch, das mit Phantasie und sehr viel Witz triumphiert.

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Außerdem empfehlen wir:

Ausweitung der Kampfzone
(7,62 EUR)


Phosphor
(10,00 EUR
)


Link zum Verlag:

DTV Verlag

252 Passagiere und ein Fahrer in einem vollbesetzten Zug der Londoner U-Bahn sind das Personal dieses Romans. Ryman beschreibt mit jeweils exakt 253 Worten die äußere Erscheinung jedes Fahrgasts und erzählt, was derjenige gerade tut oder denkt und gibt private und berufliche Informationen.

Z.B. SIE, Zweitfrau eines kuwaitischen Geschäftsmanns, den sie bei einer Star-Trek-Party kennengelernt hat, mit ihrem miauenden Hund Muffin, und ER, pensionierter Geheimdienstbeamter, der sich heute auf einem Trip in die Vergangenheit fern der Ehefrau in einem Schwulentreff vergnügen will.
BEIDE sitzen am 11. Januar 1995 um halb neun Uhr morgens im selben Zug der Londoner U-Bahn und werden wenige Minuten später mit Vollgas in die Betonwand nach der Endstation Elephant & Castle rauschen - der Fahrer ist eingeschlafen.

Und was verbindet die folgenden beiden Passagiere? SIE, die von ihrem Chef heftig umworbene Bürodame in gewissem Alter, und ER, der widerliche Typ mit Ziegenbart, der sich für die junge kreative Kraft der Firma hält, sind ein, zwei Stationen früher ausgestiegen. Für sie gibt es ein Leben nach 8 Uhr 42.

Während man selbst bei der morgendlichen Fahrt zur Arbeit in seiner voyeuristischen Neugierde, worüber das Gegenüber wohl soeben nachdenkt, unbefriedigt zurückbleibt - in "253" begegnet man seelischen Abgründen und Untiefen, die man hinter einer unscheinbaren Fassade gar nicht vermutet hätte.

253 Kurzromane über siebeneinhalb Minuten im Leben einer Metropole verdichten sich so zu einem weitverzweigten Großstadtroman. Zahlreiche Personen haben gemeinsame Sehnsüchte, Hobbys, lieben oder hassen sich, wissen viel oder gar nichts voneinander und sind doch alle schicksalhaft miteinander verbunden.

Ganz nebenbei bekommt der Leser in den »informativen und nützlichen 253-Fußnoten« absurde, aber auch völlig korrekte touristische Details über die Stadt an der Oberfläche oder über Merkwürdigkeiten in der Biographie der Porträtierten geliefert.

Die englische Originalfassung ist im Internet unter http://www.ryman-novel.com zu finden.
Übrigens: Der Autor selbst hat sich als Fahrgast 96 verewigt, und sich jedoch rechtzeitig, wenn auch unter etwas peinlichen Umständen, aus dem Zug steigen lassen.


Geoff Ryman ist Kanadier und lebt jetzt in London und Oxfordshire. Er ist Abteilungsleiter für Neue Medien beim Central Office of Information. Weitere literarisch ausgezeichnete Romane, wie "The Warrior who carried Life", "The Unconquered Country", "The Child Garden" und "Was", sowie zwei Theaterstücke und einen Band mit Erzählungen hat er veröffentlicht.
(Copyright © 1999 - 2002 DTV Verlag)



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