Fazit:
Auf der Suche nach Identität und Liebe, in einer Welt der angeschlagenen New Economy und des Terrors. |
|
ThRAX ist eine Geschichte aus der Welt der New-Economy-Generation
in Deutschland. Dirk, der Protagonist, ist Teilhaber einer Werbeagentur,
die das Marketing des Computerspiels ThRAX übernommen hat. Für
diese Kampagne sucht Dirk den perfekten weiblichen Werbeträger
und findet ihn in Natascha. Aber seine Versuche sie überdies
zu verführen haben nicht den ersehnten Erfolg und er wird den
Eindruck nicht los, dass sein Kompagnon Bernd dabei auch eine
Rolle spielt. Dirks schwangere Freundin Julia hat ihn vor kurzem
verlassen, weil er sich nicht vorstellen konnte Vater zu werden.
In dieser Phase der Orientierungslosigkeit und Vereinsamung
durchbohrt der 11. September das Denken und Fühlen der sich
in Sicherheit wähnenden Welt. Während eines Kindergeburtstages,
zwischen Kuchen und Topfschfagen, erfährt Dirk von den Terroranschlägen.
Sein Leben beginnt sich neu zu ordnen.
Roland Spranger erzählt aus der Sicht des Protagonisten von
Materialismus, Gewalt, Anerkennung und der Sehnsucht nach Identität.
ThRAX ist ein ungeschöntes, wahres Buch, in dem sich die Gedanken
einer Generation wiederfinden.
Roland
Spranger, 1963 geboren, lebt in Hof. Er arbeitet als Betreuer
in einer Wohngemeinschaft mit geistig behinderten Erwachsenen.
Als Regisseur bei freien Theatergruppen und Autor der Theaterstücke
»Tiefseefische und »Tsunami«, die in zahlreichen Theatern aufgeführt
werden, hat er sich einen Namen gemacht. Auch im Literaturbetrieb
ist er aktiv und initiierte verschiedene Live-Literatur-Projekte.
ThRAX ist seine erste Romanveröffentlichung.
(Copyright
© 2004 lesewelt.de)
|