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Rubriken > Belletristik + Zeitgesch. > Romane >
Paris XTC
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Geoff Dyer

Paris XTC

(Taschenbuch, Argon, 272 Seiten, 2000)

Preis: 14,90 EUR
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Fazit:

Vier Freunde auf der Suche nach dem Kick bzw. Sinn des Lebens-(Glücks).

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Was ist Glück? Wie geht man damit um, warum hat man es, oder auch nicht, wie kann man es am intensivsten in sich aufsaugen? Und wann merkt man, ob man Glück hat bzw. glücklich ist? Wird Glück bereits von einer dunklen Vorahnung überschattet, die das Ende vorausahnen läßt?

Luke, der Protagonist aus Geoff Dyers Roman "Paris XTC", laut Tim Pears "Tender is the night für das Ecstacy - Zeitalter", versucht zumindest, sein Glück so intensiv und lange wie möglich zu absorbieren, denn er ahnt bereits in dem Moment, in dem er am glücklichsten ist, "...wenn Glück mir als etwas Unmögliches vorkommen wird ... werde ich mich an diese Nacht erinnern, wie glücklich ich war, ..., wie ich selbst schon mitten in meinem Glück schon eine zukünftige Zeit ahnen konnte, wenn es verschwunden wäre. Und ich werde begreifen, daß dieses Wissen ein entscheidender Teil dieses Glücks war...".

Völlig unbeschwert und von permanentem Drogen - Einfluß umnebelt verbringen Luke, Alex und ihre Freundinnen ihre Zeit im 11. Arrondissement von Paris.
Sie genießen ihr Leben in Cafés, Parties, Kinos, Discos, beim Essen, Reden, Trinken, Kiffen und Koksen, beim Sex und bei Musik und sind glücklich, ohne sich dessen richtig bewußt zu sein.

Sie versuchen, egal ob nüchtern, stoned oder high, Probleme zu erfassen und Situationen zu definieren, die aus ihrem Unterbewußtsein widergespiegelt werden. Dabei kommen die vier unter anderem zu der Erkenntnis, daß "nichts in der Vergangenheit ... irgendeinen Wert [hat]. Man kann Glück nicht lagern. Die Vergangenheit ist nutzlos. Man kann sich mit ihr aufhalten, aber nicht in ihr. Was nützt es jemandem, zu wissen, daß er einmal mit Freunden in einem Auto saß und die Namen von Kinos und Filmen ausrief, daß man in einer Stadt zu Mittag aß, deren Namen man vergessen hatte?".

Ein Ausschnitt aus dem Leben vierer Freunde in der französischen Metropole, angehaucht von philosophischen Streifzügen, die zu einem hedonistisch - exzessivem Kinofilm verschmelzen, wobei dem Leser letztlich doch bewußt wird, daß "noch dem schönsten Traum ... wie ein Makel seine Differenz von der Wirklichkeit gesellt [bleibt], das Bewußtsein vom bloßen Schein dessen, was er gewährt. Daher sind gerade die schönsten Träume wie beschädigt." (Theodor W. Adorno)
(Daniel Ziegler für lesewelt.de)


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