Fazit:
Die Welt des Balletts auf 256 (Beinen) Seiten. |
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Berlin im Herbst 1989: Eigentlich sollten wir uns ja mehr für die Unruhen im Osten interessieren, wenn da nicht die faszinierende Zoe Marshall wäre. Zoe lebt irgendwie in ihrer eigenen Welt, und die heißt Ballett. Und der größte Wunsch der quirligen Engländerin ist es, Primaballerina zu werden, und sie würde natürlich auch wirklich alles dafür tun. Solange es sich dabei nicht um die altmodischen, steifen und schweißtreibenden Proben handelt, die einem doch nur das Gefühl geben, dass es unmöglich sein wird sich seinen Traum zu erfüllen. Das ändert sich schlagartig, als der neue Choreograph Jean Gableau die Ballettbühne betritt. Für ihn ist Zoe der neue Stern am Himmel und genau das was er braucht um eine neuartige Inszenierung des Balletts zu verwirklichen - mit Z. Marshall als Starbesetzung. Ein Stück, das in jeder Hinsicht eine Premiere werden soll.
Eine Premiere ist es auch für Zoe, als sie feststellt, dass es noch etwas anderes als Tanzen gibt. Die große Liebe z.B., doch die entstammt ausgerechnet von jenseits der Mauer aus dem Osten Berlins...
Wem das noch nicht spannend genug ist, wird auch - wie im richtigen Leben, in den Personen um Zoe herum - Freunde, Neider, Konkurrenten und Zweifler finden - mit allen Sorgen, Ängsten, Freuden, Glücksgefühlen, Spitzeleien und Hinterlistigkeiten.
Also nicht nur ein Buch für diejenigen unter uns, die schon immer mal in den Alltag hinter der Bühne reinschnuppern wollten - sondern vor allem für jeden der noch an seine Träume glaubt und sie nicht aufgeben will.
Jana Schultz für lesewelt.de
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