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Jetlag
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Christine Wunnicke

Jetlag

(Taschenbuch, Knaus Verlag, 252 Seiten, 2000)

Preis: 18,00 EUR
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Fazit:

Ein sprühender Metaphernregen. (Upps!)

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Link zum Verlag:

Knaus




"Sloan. Gerade hat er den Mantel ausgezogen,..., den langen brandroten Chinchilla. Er hält ihn am Kragen, gleich läßt er ihn fallen. Sein Arme sind weit ausgebreitet, der Mantel in der Linken, die Flöte in der Rechten. Er legt den Kopf in den Nacken. Der Scheinwerfer auf den Haaren. Die Haare über den Augen ... Sloan steht, als balanciere er auf einem Seil. Er schwitzt....Feuchte Haare. Fleckiges Hemd ... Er sieht aus, als ob er fiele. Er sieht aus, als falle er mit Genuß. Cuddie Savoy, Roundhouse London, ein schwarzweißer Schnappschuß..."

Tja, das war er, Cuddie Savoy, ein passionierter Chesterfield Raucher und Flötenspieler, der eigentlich Phineas Sloan heißt, vor dem Brand in den Lakehurst Tower Hotels 1969. Doch das ist nur die Vorgeschichte, denn jetzt geht die eigentliche Schizophrenie erst los. 30 Jahre später wacht nämlich seine eine Hälfte, Cuddie Savoy, auf, ohne Spiegelbild, dafür mit permanentem Wärmedefizit und absoluter Rauschmittelresistenz.

Während er ziellos durch die USA der Post - Hippie Zeit irrt, erfährt Cuddie, was aus seinen ehemaligen Kollegen wie den Stones oder den Doors wurde, schimpft über David Bowie und "er besichtigte eine Anpflanzung namens Friedensgarten. John Lennons Garten, sagte ein Schild. Cuddie stellte sich vor, wie Yoko ihrem John diesen Garten eingeredet hatte: "FRIEDE, mein Herzblatt, hörst du? Ein FRIEDENSGARTEN in New York!" Cuddie grinste. Den beneide ich nicht. Der sitzt in der Scheiße, der arme Lennon, mit seiner japanischen Nervensäge."

Schließlich zieht es ihn nach England, wo er seinem gealterten Ego Phineas Sloan gegenübersteht, der, während Cuddies 30 Jahre dauernden Jetlag, gemütlich in seinem Haus in Cottisford lebte, sich aber an alles was vor dem Brand war nicht mehr erinnern kann.

Daran ist Archibald McIntyre nicht ganz unschuldig, ehemaliger Manager und Freund von Cuddie, welcher ein scheinbar ununterbrochenes Zwiegespräch mit sich führt, weil er zwischen "Vergessen und Nichtvergessenkönnen" die Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen läßt und den Lennon nicht sympathisch findet, weil "Yoko sagt, du hast eine eklige Strahlung. Zieh Leine, ja?".

"A game of chess
With the Cheshire Cat
A game of go
With a go - go girl
A game of something ... sunday's sun..."

(Copyright © 2000, 2001 lesewelt.de, D.Z.)



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