Fazit:
Spannendes Eintauchen elektronische Netze mit ihren
eigenen Mikrokosmen. |
|
"Web Fictions"
dokumentiert und diskutiert weltweit anzutreffende Positionen
zu Kunst, Öffentlichkeit, Entwurf und Performance im WWW
und stellt enge Bezüge zur Hybrid-Forschung her. Nicht
"Künstlichkeit" ist das Stichwort, sondern Leben
in und mit ungegenständlichen Umgebungen; nicht "zu
bedienende Maschine" ist das Stichwort, sondern in den
programmierten Räumen handeln, träumen, entwerfen
und gestalten zu lernen.
Web-Entwicklung ist ein global betriebenes Kulturen-Projekt.
„Web-Fictions“ versammelt weltweit agierende Vertreter der Spitzengruppe
zur Erforschung und Entwicklung von avancierten computerintegrierten
Medienräumen. Medien- und computerwissenschaftliche, künstlerische
und designerische sowie kommunikationswissenschaftliche Entwicklungsoptionen
und Probleme werden vorgestellt und ausführlich besprochen.
Sinnliche Qualität, Multisensorik, open source, globale Öffentlichkeit,
virtuelle Wissensräume und inhärente, web-spezifische Qualitätssicherung
kommen dabei zur Sprache.
Manfred Faßler stellt die Entwicklung kommunikativ immer
mehr verdichteter Netzumgebungen und intelligent hybrider Umwelten
vor. Ursula Hentschläger und Zelko Wiener präsentieren
internationale Positionen zur Kunst im WWW: aus einer Fülle
offener aber moderierter und für die Veröffentlichung redigierter
Interviews sind 21 Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst,
Theorie und Performance/Veranstaltung hervorgehoben.
(Copyright
© 2004 lesewelt.de)
|