Fazit:
"Bilder, die die Welt bewegten" sind Kunstwerke, die Kunstgeschichte
machten und wirft einen Blick auf den Entstehungsprozess.
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Immer wieder gab es Ereignisse, bei denen die Aufmerksamkeit
der Welt auf einen bestimmten Ort, auf eine bestimmte Person
oder auf ein bestimmtes Geschehen gelenkt wurde. All dies hielten
Maler in bewegenden Bildern fest - oft in zeitlicher Rückschau.
Dieses Buch (über 200 farbige Abbildungen) beschäftigt
sich mit der Entstehungszeit des Bildes, den Lebensumständen
des Malers und der historischen Bedeutung des dargestellten
Ereignisses oder Sujets. Mehr als Kunst soll hier Kulturgeschichte,
die Historie, in Geschichten und Anekdoten schlaglichtartig
aufblitzen. Die Auswahl der Bilder ist abendländisch geprägt,
ohne, daß damit andere Kulturkreise, deren Geschichte
oder künstlerische Schöpfungen abgewertet werden.
Jedem der gezeigten Kunstwerke ist ein Zitat vorangestellt,
das aus der Literatur stammt, aus der Dichtung, aus Berichten
oder Briefen jener Zeit, in der das Bild entstand. Dies ist
nicht als historischer Beleg gedacht, sondern als poetischer
Farbtupfer, der die Stimmung des Bildes sprachlich einfangen
und das Vermögen fördern soll, sich einfühlsam
in die jeweilige Szene zu vertiefen. Ein ergänzender Kommentar
versucht Literatur und Malerei aus heutiger Sicht in Beziehung
zu setzen. Eine vergnügliche wie wissenswerte Lektüre
für die Hausbibliothek.
Klaus Reichold, 1963 geb., studierte in München
und Siena Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Kirchenmusik.
Als freier Autor ist er u.a. für den Bayerischen Rundfunk,
für die Süddeutsche Zeitung und für die Zeitschrift
Vogue tätig.
Dr. Bernhard Graf, 1962 geb., studierte ebenfalls
in München Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik.
Er ist Autor zahlreicher Publikationen und Konzeptgestalter
mehrerer Ausstellungen.
(Copyright © 1999 Prestel Verlag)
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