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Rubriken > Kunst + Kultur > Fotografie >
Otto Steinert
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Ute Eskildsen

Der Fotograf Otto Steinert

(Bildband, Steidl Verlag, 240 Seiten, 2000)

Preis: 78,00 DM
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Fazit:

Ein eigener künstlerischen Ausdruck wird mit äußerst komplexen Bildaussagen präsentiert.

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Link zum Verlag:

Steidl

Otto Steinert kann zweifellos als eine der einflußreichsten Persönlichkeiten der Nachkriegsfotografie bezeichnet werden.
Während sein Wirken als Sammler und Lehrer in früheren Publikationen und Ausstellungen bereits gewürdigt worden ist, fehlte eine fundierte Monografie seiner Arbeit als Fotograf.
Mit dem vorliegenden Band, welcher Arbeiten der ersten fotografischen Versuche 1929 bis hin zu späten Bildern aus den siebziger Jahren enthält, wird diese Lücke geschlossen.

Steinert wollte die Fotografie der Nachkriegszeit von ihrer starren dokumentarischen Formensprache befreien und weiterentwickeln.
Sehr eingehend studierte er dazu historische Modelle der zwanziger Jahre, vor allem jedoch die experimentellen Leistungen eines Man Ray oder Moholy-Nagy.
Indem er den Objektivitätsanspruch eines Fotos in Frage stellte, forderte er gleichzeitig eine neue Sehweise, die alle Bereiche persönlichen Fotogestaltens, vom ungegenständlichen Fotogramm bis zur psychologisch vertieften und bildmäßig geformten Reportage, umfassen sollte.
Nach seiner Einschätzung konnte erst der Fotograf die vorgefundene Wirklichkeit in ein Motiv verwandeln.

Seine eigene fotografische Arbeit ist ein Beleg für eine ganz neue Sehweise, indem er mit verschiedensten Stilmitteln experimentierte, angefangen beim Fotogramm, bis hin zu Langzeitbelichtung, Negativdruck und Solarisation.
Interessierten ihn zu Beginn vor allem experimentelle Ausdrucksformen, kehrte er in den sechziger Jahren zu einer konkreten fotografischen Darstellungsweise zurück, die ihren Höhepunkt in seinen Porträtarbeiten fand.
Zahlreiche Fotos, von verschiedenen Essays namhafter Fotohistoriker begleitet, bieten einen umfassenden Einblick in das faszinierende Werk von Otto Steinert.


Otto Steinert, 1915 in Saarbrücken geboren, studierte Medizin und arbeitete als Arzt.
Seit den dreißiger Jahren beschäftigte er sich als Autodidakt mit der Fotografie, für die er seinen Beruf schließlich aufgab.
1948 wurde er zum Leiter der Fotoklasse, kurze Zeit später zum Direktor an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken berufen.
Er war Mitbegründer der berühmten Gruppe »Fotoform« und initiierte mehrere programatische Ausstellungen.
1959 wurde er Lehrer an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1978 Tätig war. Viele seiner Schüler haben in den verschiedenen Bereichen der Fotografie beachtliches Renommee erworben.
(Copyright © 1999 Steidl Verlag)



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