Fazit:
Poetische Texte zu poetischen Bildern - zum Gedankenversinken
und für Fernweh. |
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Die Fotografien in Chapalingas entstanden auf Rosalind Solomons
Reisen nach Mittel- und Südamerika, außerdem in asiatischen
und europäischen Ländern sowie in den Südstaaten der USA. Im
Mittelpunkt ihrer Bildmotive stehen die Menschen und ihre Beziehungen
zueinander.
Es sind Momente des Alltags, Feste, Rituale, kulturelle Kontraste,
die hier festgehalten sind, außerdem Architektur- und Landschaftsbilder.
Sie zeugen von großer Entdeckerfreude und zielsicherer Umsetzung
von Beobachtungen in sensibel abgestimmte Bilder.
Begleitet werden die rund 160 Fotografien von poetischen Texten
Solomons, die schlaglichtartig ihre Erlebnisse und Gedanken
im Kontext der Aufnahmen erhellen.
Chapalingas, so erfährt man, sind winzige eßbare Heuschrecken,
deren klangvoller Name die Fotografin inspirierte und deren
Gesang eine faszinierende Wirkung auf sie ausübte. Ihre Aufnahmen
hat Rosalind Solomon assoziativen Leitbegriffen wie "Food",
"Wheels", "Splits", "Hearts", "Play" oder "Faith" zugeordnet
und damit eine offene Leserichtung und Betrachtungsweise entworfen,
die zum Vergleich der Motive und zur Auseinandersetzung mit
den Bildern auffordert.
Doch hier zwei Bilder aus dem Fotoband, die für sich sprechen:
(Copyright © 2003 Steidl Verlag)
Rosalind Solomon, geboren 1930 in Illinois, nahm in den
siebziger Jahren Unterricht bei Lisette Model und unternimmt
seither für ihre Arbeit unzählige Reisen u.a. nach
Italien, Guatemala, Indien, Mexiko, Südafrika, Irland,
Kolumbien, Peru, Nepal, Tibet und Israel. 1979-1980 Simon Guggenheim
Memorial Fellowship, 1981-1984 American Institute of Indian
Studies Fellowship, 1988-1989 National Endowment for the Arts
Fellowship. Ausstellungen u.a. Corcoran Gallery of Art, Washington,
Smithsonians American Museum of Natural History, Washington
und Museum of Modern Art, New York. Ihre Werke sind in vielen
internationalen Fotografie- und Kunstsammlungen vertreten. Rosalind
Solomon lebt und arbeitet in New York.
(Copyright © 2003 lesewelt.de und Steidl Verlag)
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