Fazit:
Spannender Tatsachenbericht eines Neuen Markt-Insiders. |
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Der erste Tatsachenbericht eines Insiders!
Der Neue Markt schien der ideale Weg für junge Unternehmen
sich frisches Kapital für künftige Investitionen zu
beschaffen. Kaum eine Firma überdachte den Gang an die
Börse kritisch. Vielmehr saß man dem Kollektivirrtum
auf, dass die Börsennotierung die beste Expansionslösung
sei und folgte anderen Startups nahezu blind an die Börse.
Eine Wertschöpfungskette der besonderen Art begann und
nahm seinen Lauf.
Andreas Lindenberg war als Mitbegründer des Internetdienstleisters
WWL mittendrin im sagenhaften Kursfest am Neuen Markt. Jetzt
legt er einen aufsehenerregenden Tatsachenbericht vor, der den
Aufstieg, Fall und Überlebenskampf seines einstigen Unternehmens
anschaulich dokumentiert.
Der Leser erfährt wie das Unternehmen im Soge des New Economy
Booms an die Börse kam und staunt, warum es nach und nach
zum Sanierungsfall mutierte. Ein offener Blick hinter die Kulissen
eines Systems aus Banken, Investoren, Analysten, Beratern und
von der Situation völlig überforderter Vorstände!
Stellvertretend für viele andere Unternehmen am Neuen Markt
zeigt dieser Fall, wie das Unternehmen in die Wachstumsfalle
der New Economy getappt und der Kollektivillusion erlegen war,
jährliche Wachstumsraten von mehreren hundert Prozent zu
erwirtschaften.
Desolate
Zahlen in den Quartalsberichten erschütterten das Vertrauen
der Anleger und trieben den Aktienkurs, der in der Spitze
bei über 60 Euro notierte, in den Bereich der Pennystocks.
Andreas Lindenbergs Aktiendepot büßte 25 Millionen
Euro an Wert ein. Statt verbittert zu sein, geht er in
seinem Buch nüchtern und akribisch der Frage nach, warum
die Warnsignale im Unternehmen, die es durchaus gab, von allen
Seiten geflissentlich oder unbeachtet übergangen wurden.
Der Autor spricht allen Unternehmen und Entrepreneurs aus
dem Herzen, wenn er den inneren Konflikt zwischen dem Loslassen
und dem Festhalten schildert, den jeder Unternehmer mit sich
ausmachen muss, wenn er darüber entscheidet, ob er der
"Alleinherrscher" seines Unternehmens bleiben oder
die Entscheidungsgewalt mit "Profis" teilen will.
(Copyright
© 2004 lesewelt.de)
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